1887–1921
1887
Oberbürgermeister Viktor Kaifer regt die Anlage einer stadt- und abteigeschichtlichen Sammlung an.
Oberbürgermeister Viktor Kaifer, 1905
1894
Gründung des „Vereins zur Förderung des Kunsthandwerks in Stadt und Kreis M. Gladbach“.
Im Mai 1900 verzeichnet der Bestandskatalog 59 Objekte.
1901
Tatsächliches Gründungsjahr des Museums. Erweiterung des Bestands um 73 Objekte. Katalogisierung und Ausstellung in Räumen des Rathauses durch Prof. Dr. P. Meyer, Gymnasium M.Gladbach. Bildung einer Kommission zur Verwaltung der Museumsangelegenheiten.
1902
Gründung des Museumsvereins mit Oberbürgermeister a.D. Kaifer als erstem Vorsitzenden.
Mitglieder des Museumsvereins bei einem Ausflug nach Jülich, 1927, Foto: Archiv Museumsverein Abteiberg, Mönchengladbach
Mitglieder des Museumsvereins bei einem Ausflug nach Burgwaldniel, 1929, Foto: Archiv Museumsverein Abteiberg, Mönchengladbach
1903
Übernahme der Museumsleitung durch Prof. Dr. J. Stender, der die Betreuung der kunstgewerblichen und ethnografischen Abteilung übernimmt. Die geschichtliche Abteilung wird von Prof. Dr. Wilhelm Schurz betreut, die naturwissenschaftliche Sektion von Prof. Dr. Brockmeier.
Prof. Dr. J. Stender, 1900
Prof. Dr. Wilhelm Schurz, 1915
Prof. Dr. Brockmeier
1904
Gilt als offizielles Gründungsjahr des Museums. Mit der Alten Evangelischen Volksschule am Fliescherberg steht erstmals ein eigenes Gebäude zur Verfügung. Die Volksschule dient bis 1926 als Ausstellungsort.
Richard Hymen, Evangelische Schule am Fliescherberg in Mönchengladbach, 1932, Museum Abteiberg, Mönchengladbach (seit 1977 als Dauerleihgabe im Museum Schloss Rheydt, Mönchengladbach)
ehem. Städtisches Museum, Mönchengladbach, 1920
ab 1905
Ankäufe von Kunstwerken und wechselnde Kunstausstellungen unter der Leitung des Malers Hubert Oellers. Die erste Ausstellung ist Max Roeder gewidmet.
1906
Erwerb der Gewebesammlung von Dr. Voß, Schloss Schleveringhoven, die 4.000 Exponate umfasst.
1907
Ankäufe aus der Sammlung Kramer. Der Ankauf umfasst vorranging mittelalterliche Holzskulpturen, Rüstungen, Gläser, Waffen und Krüge. Tod von Museumsleiter Stender. Mit dem Titel Museumsdirektor übernimmt Prof. Dr. Wilhelm Schurz die Leitung des Museums – bis 1924 ehrenamtlich.
seit 1911/12
Pläne für ein neues Museum.
1913
Die Stadtverordneten bewilligen 125.000 Mark für ein neues Museum. Die Pläne können bedingt durch den Ersten Weltkrieg nicht realisiert werden.