Vorgeschichte

Die Geschichte des städtischen Museums geht bis auf das Jahr 1904 zurück. Eine kleine, stadtgeschichtliche, Sammlung zog in die Räume einer ausgedienten Volksschule und bald darauf wurden die ersten Kunstgegenstände angekauft. Durch eine Schenkung des Mönchengladbacher Privatmannes Dr. Walter Kaesbach im Jahre 1922 kam das Museum in den Besitz einer Sammlung bedeutender expressionistischer Bilder und erhielt somit sein Profil als Museum für zeitgenössische Kunst. Nach mehrmaligen Umzügen und zahlreichen Neuankäufen in den 50er und 60er Jahren reichte das Museum mit seinen 250 m² schon bald nicht mehr aus den rasch wachsenden Bestand auch nur annähernd auszustellen, so dass der Stadtrat bereits 1963 den Beschluss für einen neuen Museumsbau fasste. Die Ausführung geschah jedoch erst 14 Jahre später. Der damalige Museumsdirektor Johannes Cladders beauftragte den österreichischen Künstler und Architekten Hans Hollein 1972 mit der Planung.

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Hans Hollein (links) und Johannes Cladders sprechen über das Modell des Museums Abteiberg, 1977
Geschichte
Von Stadtgeschichte und Textilien zur künstlerischen Avantgarde: Die Stiftung Walter Kaesbach 1922/1928 und die Entwicklung der Sammlung von Gegenwartskunst im Überblick
Fig 57 Drawing of museum design credit missing
Entwurf
Rohbau MAM Oktober 1978 Foto Kaiser Ruth
Bau
Unbenannt 12
Planung & Ausführung
Hans Hollein 1970 Foto Weber Albert
Hans Hollein
Cover Eva Branscome Hans Holleins Masterpiece 2025
EVA BRANSCOME Hans Hollein’s Masterpiece: Art, Architecture and the City
Das neue Buch von Eva Branscome über die Geschichte des Museums Abteiberg ist ab sofort erhältlich.