Bau

Das Gebäude wurde in Stahlbetonbauweise errichtet und in einigen Bereichen mit Mauerwerksbau ergänzt (7.000 m³ Beton, 600 Tonnen Baustahl, 40.000 m² Schalung). Durch die Hanglage ergibt sich an der Abteistraße eine Unterkellerung (24.000 m³ Erdaushub), die zur Gartenseite hin teilweise als unterirdische Bebauung sichtbar ist. Die bis zu 12 Meter tiefe Baugrube wurde mit 1.200 m² Berliner-Verbau und einem Verbau aus 463 Betonbohrpfählen (270 m²) gesichert. Dabei betrug die Bodenverdichtung der Gründungssohle 1.700 m².

Für die Fassadengestaltung wurden im wesentlichen vier Materialien verwandt: Die geschlossene Turmfassade und die Wechselausstellung haben eine helle Sandsteinverkleidung (1.200 m²). Die Ausstellungstürme auf der Plattenebene, einschließlich der Shed-Dächer, sind mit Titanzink (3.000 m²) verkleidet und alle Fensterfronten wurden in Aluminium gehalten (1.600 m²). Der Ausgangspavillon auf der Plattenebene ist mit weißem Marmor verkleidet, die terrassenartigen Abstufungen zum Abteigarten sowie die Außenmauern der amorphen Ausstellungsräume sind analog zu den angrenzenden Stadtmauerresten aus Ziegelsteinen ausgeführt. Die Platte, der Stegbereich und alle Außentreppen wurden ebenfalls mit Sandstein belegt.

Tageslichteinfall ist in den Ausstellungsräumen gegeben über die Shed-Dächer (ideales Nordlicht), einige einzelne Lichtkuppeln, die als Raster von Lichtkuppeln, die als Raster von Lichtkuppeln ausgeführte Decke der großen Wechselausstellung sowie die nach Süden gelegenen Fensterflächen der mittleren und unteren Geschossebene. Die Innenwände sind im Bereich der Schauräume verputzt (10.000 m²); einige Bereiche wie Vortragssaal, Unterrichtsraum und Multivision haben eigens entworfene Wandverkleidungen aus Holz und Akustikplatten. Die Decken sind, sofern sie nicht als Lichtdecken gestaltet wurden, in Perlgips abgehängt (4.500 m²).

Als Bodenbeläge wurden verwendet: Koelga- und Lasamarmor (2.800 m²), Velour-Teppich (1.200 m²), Kokos-Teppich (600 m² – 2001 gegen Kunststoffestrich ausgetauscht), Kunststoff (950 m²) und Kopfholz bzw. Parkett (300 m²). Insgesamt wurden 600 Laufmeter Treppenstufen innen (Marmor) und 400 Laufmeter Treppenstufen außen (Sandstein) angelegt.*

 

*Dieser Text stammt aus der Pressemitteilung der Eröffnung des Museums Abteiberg 1982 bzw. der Wiedereröffnung nach der Generalsanierung 2007.

Außen

Rohbau MAM Sommer 1978 Foto Kaiser Ruth

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Sommer 1978, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1978 Foto Kaiser Ruth

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1978, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM Oktober 1978 Foto Kaiser Ruth

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Oktober 1978, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM Januar 1979 Foto Kaiser Ruth 02

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Januar 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM Januar 1979 Foto Kaiser Ruth 03

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Januar 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM Januar 1979 Foto Kaiser Ruth Detail Cafeterrasse

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Januar 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM Januar 1979 Foto Kaiser Ruth

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Januar 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM Februar 1979 Foto Kaiser Ruth

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Februar 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1979 Foto Kaiser Ruth 01

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1979, Foto: Ruth Kaiser

Innen

Rohbau MAM 1978 Foto Kaiser Ruth 01

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1978, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1978 Foto Kaiser Ruth 03

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1978, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1978 Foto Kaiser Ruth 05

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1978, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1978 Foto Kaiser Ruth 06

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1978, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1978 Foto Kaiser Ruth 04

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1978, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1978 Foto Kaiser Ruth 02

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1978, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1979 Foto Kaiser Ruth 01

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1979 Foto Kaiser Ruth 10

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1979 Foto Kaiser Ruth 11

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1979 Foto Kaiser Ruth 07

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1979 Foto Kaiser Ruth 08

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1979 Foto Kaiser Ruth 09

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1979 Foto Kaiser Ruth 05

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1979 Foto Kaiser Ruth 06

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1979 Foto Kaiser Ruth 03

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1979 Foto Kaiser Ruth 02

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1979, Foto: Ruth Kaiser

Rohbau MAM 1979 Foto Kaiser Ruth 04

Rohbau, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, 1979, Foto: Ruth Kaiser

Mehr erfahren

Foto Nr 1230
Vorgeschichte
Fig 57 Drawing of museum design credit missing
Entwurf
Unbenannt 12
Planung & Ausführung
Hans Hollein 1970 Foto Weber Albert
Hans Hollein
Cover Eva Branscome Hans Holleins Masterpiece 2025
EVA BRANSCOME Hans Hollein’s Masterpiece: Art, Architecture and the City
Das neue Buch von Eva Branscome über die Geschichte des Museums Abteiberg ist ab sofort erhältlich.