Mit dem Museum Abteiberg schuf der Wiener Architekt Hans Hollein den ersten postmodernen Museumsbau.
Die Geschichte des städtischen Museums geht bis auf das Jahr 1904 zurück. Eine kleine, stadtgeschichtliche, Sammlung zog in die Räume einer ausgedienten Volksschule und bald darauf wurden die ersten Kunstgegenstände angekauft. Durch eine Schenkung des Mönchengladbacher Privatmannes Dr. Walter Kaesbach im Jahre 1922 kam das Museum in den Besitz einer Sammlung bedeutender expressionistischer Bilder und erhielt somit sein Profil als Museum für zeitgenössische Kunst. Nach mehrmaligen Umzügen und zahlreichen Neuankäufen in den 50er und 60er Jahren reichte das Museum mit seinen 250 m² schon bald nicht mehr aus den rasch wachsenden Bestand auch nur annähernd auszustellen, so dass der Stadtrat bereits 1963 den Beschluss für einen neuen Museumsbau fasste. Die Ausführung geschah jedoch erst 14 Jahre später. Der damalige Museumsdirektor Prof. Johannes Cladders beauftragte den österreichischen Künstler und Architekten Hans Hollein 1972 mit der Planung. Erste Entwürfe entstanden 1974. Die Bauphase erstreckte sich von 1977 bis 1982. 1985 wurde es mit dem internationalen Architekturpreis, dem „Pritzker Award” ausgezeichnet.
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