stAIRWAYs
Eine Luftpassage zum Museum Abteiberg

12. September — 30. September 2007
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stAIRWAYs. Eine Luftpassage zum Museum Abteiberg, 2007, Mönchengladbach, Foto: Andreas Anke

Anlässlich der geplanten Wiedereröffnung des Museums Abteiberg im November 2007, thematisierte im Frühjahr 2007 ein vom Europäischen Haus für Stadtkultur e.V. und der Stadt Mönchengladbach ausgelobter studentischer Wettbewerb die räumliche Anbindung des Museums an die Stadt, die bereits von Hans Hollein geplant, jedoch nicht realisiert werden konnte. Luftlinie sind es nur fünfzig Meter von der Hauptgeschäftsstraße und dem Museum. Im Weg steht jedoch ein Baublock mit einer bis zu fünfgeschossigen Bebauung.

Drei Architekturstudenten, Moritz Gerigke, Thomas Herbert und Jens Paprotta, der Fachhochschule Bochum, gewannen im Frühjahr diesen Wettbewerb. Sie schlugen vor, die direkte Wegeverbindung zumindest zeitweise in Szene zu setzen. Eine begehbare Gerüstbrücke sollte an der Hindenburgstraße das fünfzehn Meter hohe Gebäude überwinden und schnurstracks, in luftiger Höhe, zum Museumseingang in die Krichelstraße führen. Ebenso überraschend wie der Wettbewerbsentwurf ist die Tatsache, dass die Gerüstbrücke für drei Wochen zur Realität wird. Vom 11. bis zum 30. September 2007 können Interessierte die „direkte“ Wegeverbindung selber erleben. Kostenlose Führungen über die Gerüstbrücke starten in der Hindenburgstraße 20 täglich um 11 Uhr und um 18 Uhr.

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stAIRWAYs. Eine Luftpassage zum Museum Abteiberg, 2007, Mönchengladbach, Foto: Andreas Anke

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stAIRWAYs. Eine Luftpassage zum Museum Abteiberg, 2007, Mönchengladbach, Foto: Andreas Anke

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stAIRWAYs. Eine Luftpassage zum Museum Abteiberg, 2007, Mönchengladbach, Foto: Andreas Anke

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stAIRWAYs. Eine Luftpassage zum Museum Abteiberg, 2007, Mönchengladbach, Foto: Christoph Ziegler

Temporäre Stadt an besonderen Orten ist ein Kooperationsprojekt der Hochschulen im Rahmen der Landesinitiative StadtBauKultur NRW. Die Projektreihe macht auf besondere Orte in den Städten Nordrhein-Westfalens aufmerksam und demonstriert den baukulturellen Mehrwert zeitlich begrenzter Interventionen in den Stadtraum. Anders als in vielen studentischen Wettbewerben erproben die Studierenden hier ihre Fähigkeiten in der Realität des Bauens und begleiten ein Projekt vom Entwurf bis zu seiner Umsetzung.

Termine zur Ausstellung

Wir danken den Förder:innen und Sponsor:innen: Stadt Mönchengladbach, Gerüstfirma doc stage GmbH (Mainz), Gerüstfirma Bittner GmbH (Bergheim), Ingenieurbüro Tichelmann-Simon-Barillas, (Darmstadt), Herren R. und H. Schomberg (Mönchengladbach), Museum Abteiberg, Hotel Oberstadt, Laden Creativmarkt, Volksbank Mönchengladbach, katholische Gemeinde Maria Himmelfahrt, Universität Dortmund, Fachhochschule Bochum