HANS HOLLEIN
Alles ist Architektur

12. April — 28. September 2014
Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 01

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hans Hollein ist mehr als ein Architekt. Er ist Künstler in einem umfassenden Verständnis und er setzt seine Vorstellung von Kunst und Architektur in unmittelbare Beziehung zu Fragen des menschlichen Handelns in Räumen und Situationen. Alles ist Architektur knüpft an die Verbindung von Kunst und Alltag an, aus der sich im 20. Jahrhundert der Begriff Design entwickelt hat. Hollein agiert von diesem begrifflichen Zentrum aus in einer künstlerisch-anthropologischen Arbeitsweise, die Architektur als Raum-Kunst logisch einschließt.

Ein neuer Blick auf Hans Hollein: Das Museum Abteiberg realisiert eine Ausstellung, die den Entwerfer dieses Museums, den Wiener Architekten, Designer, Künstler, Publizisten und Kurator Hans Hollein in neuen Perspektiven zeigt. Anlässlich seines 80. Geburtstags geht es um eine Neubetrachtung, die das medial und interdisziplinär ausgreifende Denken dieses Architekten, seine anthropologischen Begriffe von Architektur und Design, die Nähe zu Pop Art, Joseph Beuys, der Gegenwartskunst seiner Generation sowie seine wegweisenden Projekte als Museumsarchitekt und Ausstellungskurator vor Augen führt. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Berliner Architekten und Kurator Wilfried Kuehn entworfen, es integriert neue Forschungsansätze jüngerer Architektur- und Kunsthistoriker und basiert auf vielen Materialien und Dokumenten aus dem Atelier Hollein, die in dieser Ausstellung erstmalig veröffentlicht werden.

Hans Hollein (*1934) war einer der Protagonisten in den Architektur- und Design-Debatten der 1960er- und 1970er-Jahre, gemeinsam mit Oswald Oberhuber und Walter Pichler Herausgeber der Wiener Zeitschrift BAU, in der sich in den mittleren 1960er-Jahren die Visionen einer international neuen Generation spiegelten und radikale Analysen der architektonischen Moderne stattfanden.

Hollein war früh auf Kongressen und in Medien präsent und es waren schon kleinere Aufträge für die Wiener Geschäftslokale Retti und Metek sowie die New Yorker Feigen Gallery, die ihn neben seinen experimentellen Ausstellungen als Künstler-Designer-Architekt publik machten. Vor dem ersten großen Bauauftrag in Mönchengladbach erhielt er 1967 auf Vermittlung von Joseph Beuys eine Professur für Architektur an der Düsseldorfer Kunstakademie, im gleichen Jahr erschien sein Text Alles ist Architektur und es begann die Verbindung zum damals neuen Mönchengladbacher Museumsdirektor Johannes Cladders: 1970 fand im alten Museum an der Bismarckstraße Holleins kulturhistorische Ausstellungsinszenierung Alles ist Architektur. Eine Ausstellung zum Thema Tod statt, zwei Jahre später beauftragte ihn Cladders mit dem Bauentwurf für das Museum Abteiberg – ein ‚kuratorischer’ Direktauftrag ohne Wettbewerb.

Die Architektur seines ersten Gebäudes wird nunmehr zu Raum und Umgebung einer Ausstellung über Hollein. Die These „Alles ist Architektur“ wird dabei neu zitierbar, um an die Komplexität und Ganzheitlichkeit Holleins und einer architektonischen Generation zu erinnern, die – unter einigen umstrittenen Interpretationskriterien – in den 1980er-Jahren als „Postmoderne“ benannt wurde: Die Kultur- und Zeitgeschichte der 1960er-Jahre wird fassbar, die Kritik an der Moderne, das Auftreten von historischer Selbstreflexion, gesellschaftlicher Emanzipation, das vor der ästhetisch definierten „Postmoderne“ in Design und Architektur geschah (die Thesen von Strukturalismus und anthropologischer Theorie, die Literaturkritik von Leslie Fiedler, Cross the border – close the gap, 1969, und die Architekturkritik von Robert Venturi, Complexity and contradiction in Architecture, 1966, bzw. Learning from Las Vegas, mit Denise Scott Brown und Steven Izenour, 1972, sind Zeitgenossen).

Holleins mediale und publizistische Arbeit, seine Zukunftsvisionen wie die vom allseits verfügbaren „mobilen Büro“ und von neuartigen Stadtlandschaften, Wohn- und Lebenskapseln, von teils futuristischen Ideen, teils atavistisch-archaischen Rückgriffen auf den gegrabenen Raum, Raumbildung als Höhlung, werden hier in scheinbar paradoxer Parallelität sichtbar. Die Genese von Holleins Werks wird durch eine Neubetrachtung seiner Biografie plastischer, eine Annäherung an die historischen Bedingungen und Anknüpfungspunkte: Neben der Herkunft aus einer Bergwerksfamilie (Holleins wichtiger Bezug: das Museum als Bergwerk) tritt die Erfahrung der Nachkriegszeit in Österreich, ein Baustudium in den 1950er-Jahren und ein anschließender Ausbruch aus den Wiener Kriegsruinen durch Reisen und ein USA-Stipendium, mit dem er von 1958 bis 1960 zwei Jahre quer durch Amerika reiste und Kontakte zu führenden Architekten knüpfte; Philip Johnson erwarb einige Jahre später Holleins Fotocollagen und führte sie in den Besitz des MoMA. Bisher unveröffentlichte Reiseberichte aus historischen Archiven sowie viele Zeichnungen, Skizzen, Collagen und Objekte werden die frühen Jahre in Holleins architektonischer Entwicklung darstellen, seine Entdeckung der „Architecture without Architects“, der Archaik der Pueblos, die gleichzeitige Affinität zu Pop und Science Fiction, die Medialisierung von Architektur als Design und Kommunikation. Zu sehen ist auch das auffällig skulpturale Moment seiner Zeichnungen und die generell große Bedeutung dieses Mediums: Gezeigt werden Holleins Anamorphosen von Kriegsschiff und Stadt (Flugzeugträger) oder solche von Frau und Landschaft, ebenso die vielen Entwurfsstudien für architektonische Räume und deren Details. Ganz frühe Studienarbeiten, Kirchenbauten, weisen voraus auf spätere Leitmotive, auf Architektur als Metapher, als Sprache, als Handlungs- und Kultraum.

Das gemeinsam mit Wilfried Kuehn entworfene Projekt ist keine Retrospektive, auch keine Architekturausstellung im klassischen Sinne, sondern ein essayistisches Vorhaben, das Holleins Werk, ebenso die Hintergründe und Einflüsse seines Denkens sowie auch dessen Einflüsse auf das Folgende neu sichtbar machen: Auslöser des internationalen Museumsbooms (Frank O. Gehry 1997: „There wouldn’t have been Bilbao without Mönchengladbach.“), stilbildend für die Architektur der 1980er- und 1990er-Jahre, wegweisend auch in der Medialisierung und Globalisierung von heutiger Architektur. Das Material aus den Beständen des Ateliers sorgt für Rückblicke, hiermit werden neue Forschungsansätze angeregt bzw. bereits in ihren akuten Denkansätzen portraitiert.

Die Ausstellung Alles ist Architektur wird in Kooperation mit dem MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst vorbereitet, wo unter dem Titel HOLLEIN eine weitere Neubetrachtung des Werks stattfindet. Dort wird ein anderer Blick auf Holleins Architekturen mit neuen fotografischen Arbeiten von Aglaia Konrad und Armin Linke geworfen sowie Holleins Arbeit als Designer und Ausstellungsarchitekt thematisiert.

Konzept: Wilfried Kuehn und Susanne Titz

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 33

Hans Hollein, Die Turnstunde, 1984, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 34

Hans Hollein, Die Turnstunde, 1984, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 35

Hans Hollein, Die Turnstunde, 1984, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 36

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 32

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 01

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 30

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 29

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 02

Teilrekonstruktion der Ausstellung Alles ist Architektur. Eine Ausstellung zum Thema Tod, 1970, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Riedel Uwe 13

Teilrekonstruktion der Ausstellung Alles ist Architektur. Eine Ausstellung zum Thema Tod, 1970, Vitrine mit Coca-Cola-Flasche und Fototapete vom Grabungsfeld, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Uwe Riedel

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 14 Museumsraum Inv10580

Hans Hollein, Museumsraum, 1987/2014, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 13 Museumsraum Inv10580

Hans Hollein, Museumsraum, 1987/2014, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 06 Museumsraum Inv10580

Hans Hollein, Museumsraum, 1987/2014, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 10

Raum zum Thema Pop Art mit Arbeiten von Hans Hollein, London Knees (1966) von Claes Oldenburg und weiteren Werken aus der Sammlung des Museums Abteiberg, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 09

Raum zum Thema Pop Art mit Arbeiten von Hans Hollein, London Knees (1966) von Claes Oldenburg und weiteren Werken aus der Sammlung des Museums Abteiberg, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 16

Raum zum Thema Pop Art mit Arbeiten von Hans Hollein, Poipoidrom (1963) von Robert Filliou und weiteren Werken aus der Sammlung des Museums Abteiberg, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 05

Hans Hollein, Mobiles Büro, 1969, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Riedel Uwe 08

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Uwe Riedel (hinten links: Joseph Beuys, Revolutionsklavier, 1969, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026)

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 31

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 03

Hans Hollein, Werk und Verhalten – Leben und Tod – Alltägliche Situationen, 1972, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies (hinten rechts: Michelangelo Pistoletto, Attori e spettatori / Ragazzo che porta una chitarra, 1983/84)

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 28

Hans Hollein, Krankenhausbett, 1970, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 23

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 18

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 19

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 08

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 22

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 21

Teilrekonstruktion der Ausstellung MAN transFORMS, 1976, (links) Vitrine mit Faustkeil, Hans Hollein, Neuinterpretation von Varianten eines Gegenstandes: Hämmer, 1976, Leihgaben Hammer Museum Oskar Mahler, Frankfurt am Main, und Detlef Stender, Archäologie in Krefeld, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 20

4 Filme von Murray Grigor aus der Eröffnungsausstellung des Cooper Hewitt-Museum New York, 1976, Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 17

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 11

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 12

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 15

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 07

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 26

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 27

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 25

Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Hollein Hans Alles ist Architektur Ausst2014 MAM Foto Kukulies Achim 24

Hans Hollein, Berglandschaft, Ausstellungsansicht Hans Hollein. Alles ist Architektur, 2014, Museum Abteiberg, Mönchengladbach, Foto: Achim Kukulies

Die Ausstellung wird eingeführt und begleitet durch eine 40-seitige Ausstellungsbroschüre.

HANS HOLLEIN Alles ist Architektur

Begleitheft zur Ausstellung

Katalog

HANS HOLLEIN fotografiert von Aglaia Konrad und Armin Linke

Gemeinsam mit dem MAK Wien ist ein Katalog erschienen, der aus den neuen Fotoarbeiten von Aglaia Konrad und Armin Linke den Blick hin auf eine neue Thematisierung von Holleins ursprünglichen Ideen und auf deren spätere – heutige – Realität richtet.

Herausgegeben von Wilfried Kuehn, Christoph Thun-Hohenstein, Susanne Titz und Marlies Wirth

MAK, Wien / Museum Abteiberg, Mönchengladbach; Mousse Publishing, Milan; Koenig Books, London, 2014

Deutsch/Englisch
176 Seiten, 125 farbige Abbildungen
Softcover, 23,5 x 16,5 cm

ISBN: 978-3863356156

Preis: 22,00 €

Publikation

Alles ist Architektur? Ausstellen und Forschen: Hans Hollein und das Museum Abteiberg

Beiträge aus dem Forschungsprojekt Die Ausstellung als Entwurf von Realität – Hans Holleins Enwurfsmethodik und dem Symposium HANS HOLLEIN in retrospect. Die Aktualität einer neuen Forschung, einer Veranstaltung zur Diskussion neuer Forschungsfragen zum Abschluss der Ausstellung Hans Hollein. Alles ist Architektur im Museum Abteiberg am 28. September 2014

Herausgegeben von Samuel Korn, Wilfried Kuehn und Susanne Titz
in Zusammenarbeit mit Eva Branscome, Oliver Elser, Barbara Engelbach, Andreas Rumpfhuber und Jan Verwoert

2015

Deutsch
148 Seiten, 55 Abbildungen
Softcover
ISBN: 978-3-92403-996-7

Preis: 15,00 €

Weitere Informationen zu Hans Hollein

Hans Hollein 1970 Foto Weber Albert
Hans Hollein

Termine zur Ausstellung

Diese Ausstellung wird realisiert mit großzügiger Unterstützung der Kunststiftung NRW, der Hans Fries-Stiftung, der NEW AG, der Stadtsparkasse Mönchengladbach und weiteren unternehmerischen und privaten Förder:innen.

Weitere Ausstellungen

Museum Abteiberg Logo
HANS HOLLEIN
Flugzeugträger und Reisterrassen
Zeichnungen, Fotografien, Collagen und Modelle
zur Entstehung des Museum Abteiberg
4. November 2007 — 20. April 2008