EIN AHNUNGSLOSER TRAUM VOM PARK 2012 – 2016
Auftakt Phase 2.2 | 2015
Seit 2012 widmet sich das Projekt Ein ahnungsloser Traum vom Park der Zukunft des Mönchengladbacher Abteibergs. Der Skulpturengarten des Museums Abteiberg, der benachbarte Hans-Jonas-Park und die teils kaum bekannten grünen Wege und Stadträume am Rand der Mönchengladbacher Innenstadt zeigen bisher verborgene Potentiale.
In einem mehrjährigen Vorhaben werden von unterschiedlichen Künstler:innen interventionistische Ideen umgesetzt. Das Projekt richtet sich auf neue Perspektiven, die mit der Umgestaltung des Stadtzentrums rund um das Einkaufszentrum „Minto“ entstehen. Das urbane Geschehen titelt als Phase 3 im ahnungslosen Traum vom Park: Ein neuer Stadtplatz und eine neue Sichtbarkeit für den Abteiberg, zudem neue Sichtbarkeiten für Wege und Verbindungen von der Innenstadt hoch zum Kulturhügel und hinunter zum Gladbachtal.
In Phase 2.2 stehen die öffentlichen Parkanlagen und Grünflächen im Zentrum des Geschehens. Ökologie und Nachhaltigkeit sind die Themen.Tanja Goethe erweiterte ihren Beinwellgarten zwischen Skulpturengarten Museum Abteiberg und Hans-Jonas-Park, der von den Schülern des Stiftischen Humanistischen Gymnasiums gepflegt und betreut werden, und Antje Majewski brachte Nutzpflanzen in Form von Apfelbäumen in den Stadtraum. So wurden in Abstimmung mit dem Stadtplanungs- und dem Grünflächenamt der Stadt Mönchengladbachauf einer brachen Wiesenfläche unterhalb des Belvedere von Haus Erholung die ersten Apfelbäume gepflanzt.
Die sechs alten regionalen Sorten für den neuen Apfelgarten waren eine Stiftung des Naturschutzbunds NABU NRW und der Baumschule Morjan in Erkelenz. Diese Pflanzungen bildeten den Auftakt der von Antje Majewski und Paweł Freisler konzipierten Ausstellung Der Apfel. Eine Einführung. (Immer und immer und immer wieder), die am 12. Juli 2015 im Museum Abteiberg eröffnet wurde.
Im Rahmen der Ausstellung starteten Antje Majewski und das Museum Abteiberg eine Kampagne für Baumpatenschaften. Im Herbst 2015 wurden Apfelbäume an verschiedenen öffentlichen Orten in der Stadt gepflanzt, die Äpfel stehen später allen Mönchengladbachern zur Verfügung. Die Baumpatenschaften wurden von Workshops zum Thema Baumpflanzung begleitet.
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