Museum Abteiberg

NO RETURN
Positionen aus der Sammlung Haubrok

27.1. - 28.4.2002

Olafur Eliasson, Elmgreen, Dragset, Günther Förg, Isa Genzken, Isabell Heimerdinger, Jeppe Hein, Stefan Kern, Martin Kippenberger, Jonathan Monk, Cady Noland, Manfred Pernice, Paola Pivi, Tobias Rehberger, Thomas Ruff, Gregor Schneider, Santiago Sierra, Andreas Slominski, Florian Slotawa, Wolfgang Tillmans, Johannes Wohnseifer

Nach der Ausstellung Futureland, die am 6.Januar 2002 endet, folgt drei Wochen später eine erste umfangreiche Präsentation der Düsseldorfer Sammlung Haubrok.

Axel Haubrok hat nach einigen Jahren des Sammelns von zeitgenössischer Kunst seine Aktivitäten entschlossen auf die junge internationale Kunstszene gerichtet, wo ihn konzeptuelle räumliche Installationen vor allem interessieren. Wie bei Tobias Rehberger, Gregor Schneider, Jonathan Monk oder Paola Pivi geht es um zirkulierende Prozesse, bei denen Ideen in neue Zusammenhänge gebracht werden und dadurch deren künstlerische Form bestimmen. Sozusagen Kunstwerke als Fimstills einer Story.
Dafür wurden nicht nur zehn Räume und die Halle des Museums ausgeräumt, sondern neuartige Ausstellungskonzepte entwickelt. In einer Zeit, wo Neuordnungen und Neuentstehungen großer öffentlicher Sammlungen von Gegenwartskunst weitgehend von Privatsammlungen geprägt werden, wurde dieses Verhältnis transparent gemacht und analog zu den Kunstprozessen vernetzt.
Der Direktor des Museums setzte den Sammler Axel Haubrok als Kurator der Ausstellung ein.
Der Katalog enthält neben zahlreichen Abbildungen Korrespondenzen des Sammlers mit dem Museum, den Galeristen und den Künstlern.

Einladungskarte und Plakat von Elmgreen Dragset wurden nach einer von diesen für ihre eigenen Zwecke gestalteten CD-ROM ausgerichtet.

Schließlich wurden bekannte Kuratoren eingeladen, mit ihren Fördervereinen die Ausstellung zu besuchen und mit dem Sammler / Kurator darüber zu diskutieren.

Die Ausstellung NO RETURN, dessen Titel der Sammler dem Marketing seines Geschäftsbereichs entnommen hat, verstand sich als Work in Progress. Während der dreimonatigen Laufzeit wurden einige künstlerische Situationen verändert und im Falle Florian Slotawas entstanden sie neu .